Die ersten 1.000 sind geknackt!

Unterschriftensammlung auf der Energiewendedemo in Potsdam am 22.03.2014 - Foto: Uwe Hiksch

Unterschriftensammlung auf der Energiewendedemo in Potsdam am 22.03.2014 – Foto: Uwe Hiksch

Bereits nach etwas mehr als einer Woche konnten Aktive der Volksinitiative Brandenburg „Stoppt Massentierhaltung“ die 1.000ste Unterschrift zählen. Nach einer ersten Durchsicht im Anschluss an ein erfolgreiches Sammelwochenende kamen die Initiatoren auf 1013 Unterstützerinnen und Unterstützer. In den vergangenen Tagen waren Sammlerinnen und Sammler in vielen Teilen Brandenburgs unterwegs, um für die Initiative zu werben. So kamen etliche Unterschriften zusammen z.B. auf der Energiewendedemo in Potsdam und der Vertreterversammlung des Landesverbandes der Brandenburger Imker.

Besonders die Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung machen derzeit mobil. Allein die BI Wittstock contra Industriehuhn schickte schon mehr als 220 Unterschriften. Die größte Überraschung sind aber die einzelnen Bürgerinnen und Bürger, die sich durch die Volksinitiative aufgerufen fühlen und in ihrem eigenen Umfeld jeweils eine Hand voll Unterschriften sammeln. So bekommt die Initiative neben Briefen mit ausgefüllten Listen zunehmend auch Besuch im Kampagnenbüro von Menschen, die Ihre Listen persönlich vorbeibringen.

Jetzt nicht auf den Erfolgen ausruhen!

Für den Start einer Unterschriftensammlung ist das ein gutes Ergebnis, denn viele der Unterschriftslisten sind ja gerade erst in Umlauf gebracht worden. Rechnet man den Postweg mit ein für die Versendung der Listen und das Abschicken der vollen Petitionen, dann sind 1.000 Signaturen bereits nach einer Woche ein sehr gutes Zeichen. Auf den ersten Erfolgen will sich das Bündnis aus über 40 Organisationen jetzt aber nicht ausruhen. Derzeit arbeiten die Initiatoren intensiv daran, weitere aktive Sammlerlinnen und Sammler zu gewinnen. Dazu ruft das Bündnis alle Brandenburgerinnen und Brandenburger auf, nicht nur zu unterschreiben, sondern selbst auch aktiv Unterschriften zu sammeln.

Damit die Unterschriftensammlung ein Erfolg wird, sucht das Bündnis konkret:

• Einzelpersonen, Initiativen oder Gruppen, die aktiv werden und regelmäßig Unterschriften sammeln möchten. Dies kann ebenso gut in der freien Sammlung geschehen, wie an einem selbst organisierten Infostand

• Aktive, die Unterschriften auslegen möchten, z.B im Bioladen um die Ecke. Wichtig ist hier, sich um die Unterschriften regelmäßig zu “kümmern”, d.h. 1-2 mal die Woche ausgefüllte Unterschriftenlisten einzusammeln und an uns zurück zu schicken

• Aktive, die einen Anlaufpunkt bzw. eine Materialstation betreuen möchten. Ideal wäre hier, z.B. ein gut zu erreichendes Ladenlokal im Erdgeschoß. Hier könnte man ein Plakat in Schaufenster hängen: “Hier unterschreiben”. Zusätzlich wäre es gut, ein paar Unterschriftslisten für aktive Sammlerinnen und Sammler, Flyer und Plakate vorrätig zu haben und diese den Sammlern für die Sammlung mitzugeben. Gut wäre es auch, die Unterschriftslisten wieder in Empfang zu nehmen und an uns zu schicken

Dazu bietet das Bündnis:

• Regelmäßige Workshops und Themenabende: Informationen über Massentierhaltung in Brandenburg und die Volksinitiative. Gleichzeitig wird gezeigt, wie die Volksinitiative organisiert ist und wie Aktive gemeinsam mit viel Spaß erfolgreich Unterschriften sammelt

• Versand von Unterschriftslisten, Flyer und Plakaten für die Unterschriftensammlung

• Ein interaktiver Sammelkalender, mit dem sich aktive Sammlerinnen und Sammler zu Unterschriftensammlungen verabreden können

 

Wer aktiv zum Erfolg der Volksinitiative beitragen möchte, wende sich bitte an den Koordinator der Unterschriftensammlung:

Jens-Martin Rode
Volksinitiative gegen Massentierhaltung
c/o BUND Brandenburg
Friedrich-Ebert-Str. 114a
14467 Potsdam
Telefon: 0331 / 237 00 141
E-Mail: bund.brandenburg@bund.net

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