Auftakt zur „Wir haben es satt!“-Demo am 31. August 2014 in Potsdam – Ein Streich gegen Agrarindustrie

IMG_8754Berlin/Potsdam, 28. August 2014 – Auf dem Luisenplatz im Potsdamer Zentrum stimmten heute Aktive der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ und des Aktionsbündnisses Agrarwende Berlin-Brandenburg die Bürgerinnen und Bürger auf die sonntags in der brandenburgischen Landeshauptstadt stattfindende „Wir haben es satt! Massentierhaltung abwählen!“-Demo ein. Tenor: Gemeinsam machen wir Druck!

Begleitet von einem Streichquartett der Jungen Sinfonie Berlin wurden zur Mittagszeit auf dem Luisenplatz vorm Brandenburger Tor Bilder der verfehlten Agrarpolitik gezeigt – wie Bienensterben, Tierleid in Mega-Mastanlagen und Pestizidschäden in der Landwirtschaft. Der Aufruf zur Demonstration, die am Sonntag, 31. August 2014, um 13 Uhr am Potsdamer Hauptbahnhof startet, läutete dann sowohl einen musikalischen als auch einen Wandel in der dargestellten – wie wesensgemäße Tierhaltung, Artenvielfalt auf den Äckern, Greening – Landwirtschaft ein.

IMG_8763„Unser Aufruf zur Demo hat schon weite Kreise gezogen“, freut sich Julia Lesmeister, Organisatorin seitens des Aktionsbündnisses. „So tourt beispielsweise Jungbauer Johannes Erz, der zur Demo im Traktorkonvoi mitfährt, schon am Samstag durch Berlin. An drei Stationen (Wochenmarkt am Boxhagener Platz, Bio-Markt am Mehringdamm, Öko-Markt auf dem Chamissoplatz) mobilisiert er noch die Menschen und berichtet aus erster Hand über seine Erfahrungen mit Landgrabbing, einem großen Problem im Land“, berichtet sie weiter.

Mit der Demo fordern die Initiatoren insbesondere, die Massentierhaltung abzuwählen. „Ich habe es so satt, dass die Politik die Verantwortung auf die Verbraucher abwälzt“, sagt Michael Wimmer, FÖL-Geschäftsführer und einer der Sprecher des Aktionsbündnisses. „Unisono wünscht sich die Bevölkerung weniger Tierquälerei in den Ställen. Also hat doch die Politik die Spielregeln für die Landwirtschaft grundlegend neu zu justieren, sodass jeder Landwirt mit gutem Gewissen produzieren und jeder Verbraucher mit ruhigem Gewissen ins Fleischregal greifen kann! Wenn schon der Apell, dass es die Verbraucher an der Ladentheke in der Hand hätten, versagt, dann haben sie es zumindest mit dem Stimmzettel in der Hand“, führt Wimmer kurz vor den Landtagswahlen aus.

IMG_8802In drei Tagen, am 31. August 2014, zieht Potsdams erste „Wir haben es satt! Massentierhaltung abwählen!“-Demo vom Potsdamer Hauptbahnhof durch das Zentrum bis zum Luisenplatz vors Brandenburger Tor. Ihre Forderung: die Abkehr von der industriellen Landwirtschaft hin zu einer bäuerlichen, tier-, natur- und umweltgerechteren Landwirtschaft.

 

Die Pressemitteilung zum Herunterladen finden Sie hier:

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