Archive for ‘Aktuelles’

28. August 2014

Auftakt zur „Wir haben es satt!“-Demo am 31. August 2014 in Potsdam – Ein Streich gegen Agrarindustrie

IMG_8754Berlin/Potsdam, 28. August 2014 – Auf dem Luisenplatz im Potsdamer Zentrum stimmten heute Aktive der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ und des Aktionsbündnisses Agrarwende Berlin-Brandenburg die Bürgerinnen und Bürger auf die sonntags in der brandenburgischen Landeshauptstadt stattfindende „Wir haben es satt! Massentierhaltung abwählen!“-Demo ein. Tenor: Gemeinsam machen wir Druck!

Begleitet von einem Streichquartett der Jungen Sinfonie Berlin wurden zur Mittagszeit auf dem Luisenplatz vorm Brandenburger Tor Bilder der verfehlten Agrarpolitik gezeigt – wie Bienensterben, Tierleid in Mega-Mastanlagen und Pestizidschäden in der Landwirtschaft. Der Aufruf zur Demonstration, die am Sonntag, 31. August 2014, um 13 Uhr am Potsdamer Hauptbahnhof startet, läutete dann sowohl einen musikalischen als auch einen Wandel in der dargestellten – wie wesensgemäße Tierhaltung, Artenvielfalt auf den Äckern, Greening – Landwirtschaft ein.

IMG_8763„Unser Aufruf zur Demo hat schon weite Kreise gezogen“, freut sich Julia Lesmeister, Organisatorin seitens des Aktionsbündnisses. „So tourt beispielsweise Jungbauer Johannes Erz, der zur Demo im Traktorkonvoi mitfährt, schon am Samstag durch Berlin. An drei Stationen (Wochenmarkt am Boxhagener Platz, Bio-Markt am Mehringdamm, Öko-Markt auf dem Chamissoplatz) mobilisiert er noch die Menschen und berichtet aus erster Hand über seine Erfahrungen mit Landgrabbing, einem großen Problem im Land“, berichtet sie weiter.

Mit der Demo fordern die Initiatoren insbesondere, die Massentierhaltung abzuwählen. „Ich habe es so satt, dass die Politik die Verantwortung auf die Verbraucher abwälzt“, sagt Michael Wimmer, FÖL-Geschäftsführer und einer der Sprecher des Aktionsbündnisses. „Unisono wünscht sich die Bevölkerung weniger Tierquälerei in den Ställen. Also hat doch die Politik die Spielregeln für die Landwirtschaft grundlegend neu zu justieren, sodass jeder Landwirt mit gutem Gewissen produzieren und jeder Verbraucher mit ruhigem Gewissen ins Fleischregal greifen kann! Wenn schon der Apell, dass es die Verbraucher an der Ladentheke in der Hand hätten, versagt, dann haben sie es zumindest mit dem Stimmzettel in der Hand“, führt Wimmer kurz vor den Landtagswahlen aus.

IMG_8802In drei Tagen, am 31. August 2014, zieht Potsdams erste „Wir haben es satt! Massentierhaltung abwählen!“-Demo vom Potsdamer Hauptbahnhof durch das Zentrum bis zum Luisenplatz vors Brandenburger Tor. Ihre Forderung: die Abkehr von der industriellen Landwirtschaft hin zu einer bäuerlichen, tier-, natur- und umweltgerechteren Landwirtschaft.

 

Die Pressemitteilung zum Herunterladen finden Sie hier:

30. Juli 2014

Auch Potsdam hat es satt – Demo am 31. August 2014

Berlin/Potsdam: Mit der Parole „Wir haben es satt – Massentierhaltung abwählen!“ empören sich am Sonntag, dem 31. August 2014, erstmals auch in der brandenburgischen Landeshauptstadt Tausende Demonstrierende über die aktuellen Missstände in der Landwirtschaft. Klares Ziel der Demo im Vorfeld der Agrarministerkonferenz in Potsdam (03.-05. September) und der Brandenburger Landtagswahl (14. September) – ein lautes Signal an die Politik.
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Die gelungene Protestaktion vor der Mega-Mastanlage im uckermärkischen Haßleben liegt noch nicht so weit zurück, da mobilisieren das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg und die bundesweit agierende Kampagne „Meine Landwirtschaft“ für die erste Potsdamer „Wir  haben es satt!“-Demo. Auf den Postern und Flyern, die bald berlin- und brandenburgweit zu sehen sind, prangt neben dem Demo-Huhn die Kernforderung: „Gute Landwirtschaft – Gutes Essen – Gutes Leben“.
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„Unsere Stimme wird laut und nicht zu überhören sein. So kurz vor den Wahlen ist das die Gelegenheit, um mit Druck die verfehlte Landwirtschaftspolitik mit ihren Agrarfabriken und Massentierhaltungsanlagen anzukreiden“, ruft Julia Lesmeister, die seitens des Aktionsbündnisses die Demo organisiert, die Menschen zur Beteiligung und zum Mitmachen auf.
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Jochen Fritz von der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ führt weiter aus: „Am Ende unserer Route, die die Teilnehmenden und den Traktoren-Konvoi vom Potsdamer Hauptbahnhof über die Breite Straße zum Luisenplatz führt, steht unter anderem eine politische Talkrunde auf dem Programm. Im Rahmen der Abschlusskundgebung beschreiben dann die Agrarpolitischen Sprecher der Parteien ihre Visionen einer zukunftsfähigen Landwirtschaft“.

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9. Juli 2014

Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg gewinnt Nachhaltigkeitspreis 2014 des Landes Brandenburg

Pressemitteilung – 09. Juli 2014
Foto: Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau (FÖL)

Foto: Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau (FÖL)

Berlin/Potsdam – Das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg wurde am gestrigen Abend mit dem neu initiierten Nachhaltigkeitspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Die feierliche Übergabe erfolgte im Potsdamer Landtag durch Anita Tack (Die Linke), Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.

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Am Wettbewerb mit dem Motto „Natürlich. Nachhaltig. Wir in Brandenburg“ hatten über 100 Projekte, Organisationen und Initiativen mit ihren jeweiligen Aktivitäten teilgenommen.Im Vorfeld konnten die Bürger die einzelnen Beiträge bewerten und kommentieren – das im November des vergangenen Jahres gegründete

Mit diesem Photo gelangen Sie zu der Internetseite "Direkt zu Anita Tack"

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Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg erhielt hierbei bereits sehr hohen Zuspruch. Die Wettbewerbsjury unter der Leitung von Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt schloss sich diesem Vor-Votum an und belohnte den engagierten Einsatz für ökologische Nachhaltigkeit in der Region mit dem dritten Platz. Damit verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro.

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30. Juni 2014

Presse-Mitteilung: Megastall in Haßleben sofort stoppen!

Foto des Protestzuges am 29.06.2014 nach Haßleben1000 Menschen forderten auf der heutigen „Wir haben es satt“-Demo in Haßleben (Brandenburg) die Abkehr von der industriellen Massentierhaltung // 20 000 UnterstützerInnen für Brandenburgische Volksinitiative „Stoppt Massentierhaltung“

Berlin/Haßleben, 29.06.2014: Mit ihrer Demonstration „Wir haben es satt“ an dem geplanten Megastall im Uckermärkischen Haßleben protestierten trotz Regen etwa 1000 Menschen gegen die Fehlentwicklung der deutschen Agrarindustrie. Sie fordern von der rot-roten Regierung in Brandenburg die Genehmigung der Mastanlage auf den Prüfstand zu stellen. Die naturschutz- und brandschutzfachlichen Voraussetzungen für die Genehmigung seien nicht ausreichend geprüft worden. Die Landesregierung riskiere 36 000faches unermessliches Tierleid. Unterdessen wird der Protest in Haßleben von 20 000 BrandenburgerInnen mit deren Unterschriften für die Volksinitiative „Stoppt Massentierhaltung“ des Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg unterstützt.

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28. Mai 2014

Pressemitteilung: Volksinitiative Brandenburg gegen Massentierhaltung stellt Tierschutzgesetz vor

Anlässlich des Beginns der Brandenburger Landwirtschaftsausstellung (BRALA) stellt das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg im Rahmen der Volksinitiative gegen Massentierhaltung ein eigenes Tierschutzgesetz vor. Am Mittwoch den 28. Mai 2014 präsentierten in Potsdam Vertreterinnen und Vertreter der Initiative dazu einen eigenen Gesetzesentwurf, welcher zwei der zentralen Forderungen der Volksinitiative juristisch konkretisiert: Die Berufung einer /eines Landestierschutzbeauftragten und die Einführung von Mitwirkungs- und Klagerechten für anerkannte Tierschutzverbände.

„Der Gesetzgeber hat den Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Aber nur durch konkrete Instrumente, wie handfeste Mitwirkungs- und Klagerechte für anerkannte Tierschutzvereine, kann dieses Ziel in der Praxis auch umgesetzt werden“, sagte Renate Seidel, Vorsitzende des Landestierschutzverbandes Brandenburg. „Die Stelle eines Tierschutzbeauftragten kann zudem dem Tierschutz insgesamt endlich zu dem Stellenwert verhelfen, der ihm zukommt.“

„Die Errichtung immer neuer und immer größerer Massentierhaltungsanlagen in Brandenburg bedroht Umwelt und Gesundheit von Mensch und Tier. Konkrete Mitwirkungs- und Klagerechte bieten Tierschutzorganisationen die Möglichkeit, bereits bei Genehmigung und Bau neuer Projekte zu intervenieren und auch im Nachhinein gegen die Nichteinhaltung von Vorschriften vorzugehen“, sagte Axel Kruschat, Landesgeschäftsführer des BUND in Brandenburg.

Hintergrund: Mit der Volksinitiative Brandenburg „Stoppt Massentierhaltung“ sammelt das Aktionsbündnis Berlin-Brandenburg derzeit Unterschriften gegen die Zunahme von Anlagen der Intensivtierhaltung. Dabei geht es häufig um Bau- und Investitionsvorhaben in Größenordnungen von bis zu 400.000 Hähnchen oder 40.000 Schweinen. Mit konkreten Forderungen, wie einer Förderpolitik, die sich ausschließlich an der artgerechten Tierhaltung orientiert, dem Verbot des Abschneidens von Schnäbeln und Schwänzen in und konkreten Mitwirkungs- und Klagerechten für Tierschutzverbände wollen sie dabei die Weichen stellen für eine art- und tiergerechte nachhaltige Landwirtschaft in der Region.

Für eine erfolgreiche Volksinitiative – mit entsprechenden Anhörungsrechten im Landtag – müssen die Initiatoren innerhalb eines Jahres mindestens 20.000 gültige Stimmen sammeln. Zum Ende der Brandenburger Landwirtschaftsausstellung (BRALA) an diesem Wochenende erwartet das Bündnis aus über 40 Organisationen und Initiativen bereits nach nicht einmal 3 Monaten die 15.000’ste Unterschrift. Wegen dieser enormen Zustimmung in der Bevölkerung will das Bündnis die Massentierhaltung zu einem der zentralen Themen im Landtagswahlkampf machen und das sich neu konstituierende Landesparlament auf ihre Forderungen als Auftrag von Wählerinnen und Wähler verpflichten.

 

Pressemitteilung zum Download: PM Volksinitiative stellt Tierschutzgesetz vor 28.05.2014

Gesetzesentwurf zum Download: TS13-003_11 Gesetzentwurf – TierSchVMG

9. Mai 2014

Die ersten 10.000 Unterschriften sind geschafft!

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Kunstaktion zur Demonstration anlässlich der Landwirtschaftsministerkonferenz in Cottbus am 3. April 2014

Das Aktionsbündnis Agrarwende sammelt nach nicht einmal 2 Monaten bereits die zehntausendste Unterschrift für die Volksinitiative Brandenburg „Stoppt Massentierhaltung“. Die Initiatoren sehen den frühen Erfolg als Bestätigung ihrer Kampagne.

Bis Freitag den 9. Mai gingen insgesamt 10.066 Unterschriften gegen die Massentierhaltung im Kampagnenbüro der Initiative in Potsdam ein. Für eine erfolgreiche Volksinitiative müssen die Initiatoren innerhalb eines Jahres 20.000 gültige Unterschriften beim Landeswahlleiter einreichen. Die Tatsache, dass nach etwas mehr als 9 Wochen bereits eine solch hohe Anzahl an Unterschriften gesammelt werden konnte, zeigt, dass das Thema bei der Bevölkerung einen Nerv trifft.

Zwar wurde fast die Hälfte der Unterschriften innerhalb des Bündnisses selbst auf Veranstaltungen und öffentlichen Sammlungen eingeholt. Eine echte Überraschung aber ist die hohe Zahl der Zuschriften, welche die Organisatoren täglich per Post erreichen. Hierbei kamen noch einmal ca. 4.000 Stimmen zusammen. Dabei handelt es sich um Bürgerinnen und Bürger, die sich durch das Thema angesprochen fühlen. Sie werden in ihrem eigenen Umfeld aktiv und schicken jeweils eine Hand voll ausgefüllter Listen zurück.

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3. April 2014

Proteste zur Agrarministerkonferenz: Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg demonstriert in Cottbus

Cottbus, 03. April 2014 – Seit 10.30 Uhr haben sich vor dem Cottbusser Radisson Blu Hotel, in dem die Frühjahrs-Agrarministerkonferenz 2014 stattfindet, zahllose Demonstranten des Aktionsbündnisses Agrarwende Berlin-Brandenburg versammelt. Ihre Forderung: eine bäuerliche, tier- und umweltgerechte Landwirtschaft.
Mit der Demonstration richten sich die teilnehmenden Bauern, Imker, Schäfer und Bürger insbesondere gegen die Genehmigungen überdimensionierter Massentierhaltungsanlagen, die damit einhergehende immense Nitrat-Belastung von Seen, Flüssen und Böden und den Verlust der land- und naturtouristischen Schätze. Gemeinsam wollen sie gegen diese Negativentwicklungen vorgehen und verlangen unter anderem von den anwesenden Ministern und Amtschefs:

  • die Beendigung der Massentierhaltung
  • die naturverträgliche Ausrichtung der Agrar- und Förderpolitik
  • eine Novellierung der Düngemittelverordnung
  • die Reduktion des Antibiotikaeinsätze in der Tierhaltung

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30. März 2014

„Rohvolution“ als Lokomotive der Gerichte

Aktionsbündnis stellt Volksinitiative auf der 20. Internationalen Vitalkostmesse in Berlin vor. 

RohvolutionMit Aktiven der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau (FÖL), dem BUND Brandenburg, der GRÜNEN LIGA und der Bürgerinitiative „keine Massentierhaltung am Mellensee“ stelle das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin Brandenburg an diesem Wochenende die Volksinitiative „Stoppt Massentierhaltung“ auf der „Rohvolution“ im Berliner FEZ in der Wuhlheide vor. Die 20. Internationalen Vitalkostmesse, die vom 29.-30. März in Europas größtem gemeinnützigem Freizeit- und Familienzentrum stattfand, versteht sich als Benchmark-Messe für Aussteller rundum die rohköstliche Ernährung. Obwohl der überwiegende Teil der Besucher nicht in Brandenburg gemeldet war, konnten hier wieder zahlreiche Unterschriften gesammelt werden. Das Thema „Massentierhaltung“ kommt bei der Bevölkerung an. Denn die Intensivtierhaltung ist die Form der konventionellen Landwirtschaft, die dem Umstieg hin zu einer regionalen Versorgung mit gesunden Lebensmitteln und einem bewusstem Wandel der Ernährungsgewohnheiten am deutlichsten entgegensteht.

 

 

24. März 2014

Die ersten 1.000 sind geknackt!

Unterschriftensammlung auf der Energiewendedemo in Potsdam am 22.03.2014 - Foto: Uwe Hiksch

Unterschriftensammlung auf der Energiewendedemo in Potsdam am 22.03.2014 – Foto: Uwe Hiksch

Bereits nach etwas mehr als einer Woche konnten Aktive der Volksinitiative Brandenburg „Stoppt Massentierhaltung“ die 1.000ste Unterschrift zählen. Nach einer ersten Durchsicht im Anschluss an ein erfolgreiches Sammelwochenende kamen die Initiatoren auf 1013 Unterstützerinnen und Unterstützer. In den vergangenen Tagen waren Sammlerinnen und Sammler in vielen Teilen Brandenburgs unterwegs, um für die Initiative zu werben. So kamen etliche Unterschriften zusammen z.B. auf der Energiewendedemo in Potsdam und der Vertreterversammlung des Landesverbandes der Brandenburger Imker.

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21. März 2014

Demonstration „Brandenburg artgerecht!“

Aktionsplakat zur Demonstration in Cottbus

Berlin/Potsdam, 02. April 2014 – Zur Agrarministerkonferenz am 03. April 2014 in Cottbus fordert das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg einen Kurswechsel hin zu einer bäuerlichen, tier- und umweltgerechten Landwirtschaft.
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Verschiedene Vertreter von Umwelt-, Natur- und Tierschutzverbänden sowie Bauern, Imker und engagierte Bürger werden auf einer Bühne vor dem Radisson Blu Hotel zu Wort kommen, den Ministern ihre Unzufriedenheit mit der aktuellen Agrarpolitik kundtun und sie zum Handeln auffordern. Der Bundesverband Berufsschäfer kommt überdies mit fast 150 Mitgliedern und Schafen nach Cottbus, um auf eine existenzsichernde Agrarförderung hinzuweisen und den Ministern einen offenen Brief zu überreichen.
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Zeit: 10:30 bis 13:30 Uhr
Ort: vor dem Radisson Blu Hotel – Vetschauer Straße 12 – 03048 Cottbus
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RednerInnen:
  • Holger Ackermann (Brandenburgischer Imkerverband)
  • Reinhild Benning (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) und Inka Thunecke (Bürgerinitiative „Gumtow gegen Tierfabrik“)
  • Günther Cerkus (Bundesverband Berufsschäfer)
  • Jochen Fritz (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft/Meine Landwirtschaft)
  • Georg Janßen (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft)
  • Chris Methmann und Rupert Richter (Campact)
  • Jens-Martin Rode (Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg)
  • Wilhelm Schäkel (Landwirt/Bürgerinitiative „Wittstock contra Industriehuhn“)
  • Renate Seidel (Landestierschutzverband Brandenburg)
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Das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg ist ein Zusammenschluss von mittlerweile über 40 Initiativen – Tierschutz-, Natur- und Umweltschutzverbände, Ökologische Anbauverbände, Verbände von Imkern und Schäfern sowie Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung – die sich in Berlin und Brandenburg für eine Agrarwende, den Erhalt und die Förderung ländlicher Räume, bäuerlicher Landwirtschaft und gesunder Lebensmittel einsetzen.

 

>> Achtung: Für alle BerlinerInnen – es gibt Gruppenfahrten nach Cottbus. Hier die Infos: <<

 

Treffpunkt:

  • Am Berliner Hauptbahnhof ist der Treffpunkt um 8.20 vor dem Eingang Washingtonplatz
  • Am Berliner Ostbahnhof ist der Treffpunkt 8.30 vor dem Haupteingang

Die Fahrkarten werden von Campact besorgt, die auch gemeinsam mit Euch nach Cottbus fahren werden – daher haltet an den Treffpunkten Ausschau nach den Menschen in der roten Campact Jacke!

Teilt den Link, motiviert Freunde, Bekannte, Verwandte und kommt am Donnerstag nach Cottbus!

Hier der Link zur Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/225041101027545/

 

 

Karte des Demonstrationsorts

13. März 2014

Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg startet Brandenburger Volksinitiative „Stoppt Massentierhaltung““

Potsdam, 13.03.2014 – Im Rahmen einer Pressekonferenz fiel heute der Startschuss für die Brandenburger Volksinitiative „Stoppt Massentierhaltung“. Mit der Volksinitiative will das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg die Missstände der in Brandenburg stark zunehmenden industriellen Tierhaltung in das öffentliche Bewusstsein bringen und die Bevölkerung wachrütteln.

Jochen Fritz, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft: „Wir produzieren in Deutschland mittlerweile große Überschüsse an Schweine- und Hühnerfleisch, das zu Billigpreisen nach Afrika abgestoßen wird. Unter diesen Voraussetzungen darf Brandenburg nicht zum Massentierhaltungs-Bundesland Nummer eins werden. Wir wollen verhindern, dass mit geplanten Neuanlagen von Zehntausenden Schweinen wie in Haßleben oder gar Hunderttausenden Hühnern sich Fehlentwicklungen wie in Niedersachsen wiederholen.“

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13. März 2014

Ab heute wird gesammelt: Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg startet Volksinitiative „Stoppt Massentierhaltung“

ErfSammlung 7olgreicher Auftakt der Volksinitiative: Mit 200 Unterschriften nach nur etwas mehr als 1 1/2 Stunden war der erste Tag der Unterschriftensammlung der Volksinitiative ein gelungener Startschuss. Aktive und Vertreterinnen und Vertretern des Aktionsbündnisses sprachen heute Mittag in der Brandenburger Straße in Potsdam Brandenburgerinnen und Brandenburger auf die Massentierhaltung in ihrem Bundesland an. Das Thema kommt bei der Bevölkerung offenbar gut an. Denn bei bestem Frühlingswetter mussten Passantinnen und Passanten zeitweilig sogar anstehen, um am Infostand der Kampagne die ersten Unterschriften für die Volksinitiative leisten zu können.

In seiner Petition an den Brandenburger Landtag fordert das Aktionsbündnis, die Nutzung aller rechtlichen Möglichkeiten, um die stetige Ausbreitung der Massentierhaltungsanlagen in Brandenburg zu unterbinden. Dazu müssen in einem Zeitraum von einem Jahr 20.000 gültige Unterschriften gesammelt werden. Deshalb rufen die Initiatoren ab heute alle Brandenburgerinnen und Brandenburger auf, zu unterschreiben und selbst aktiv Unterschriften zu sammeln. Unterschreiben dürfen alle Einwohnerinnen und Einwohner Brandenburgs ab 16 Jahren.

11. März 2014

Presseeinladung: Start der Volksinitiative „Stoppt Massentierhaltung“

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Donnerstag, 13. März 2014, startet das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg die Volksinitiative „Stoppt Massentierhaltung“. Im Rahmen einer Pressekonferenz stellt das Bündnis Hintergründe, Ziele und den Ablauf der Aktion vor.

Zeit:
Donnerstag, 13. März 2014, 11:00 bis 13:00 Uhr

Ort:
Haus der Natur, Lindenstraße 34, 14467 Potsdam

Fototermin:
12:30 Uhr, Auftakt-Aktion zur Unterschriftensammlung in der Brandenburger Straße/Ecke Dortustraße

Seitens der Volksinitiative erwarten Sie:

  • Jochen Fritz – Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft
  • Dr. med. Knut Horst – Imkerverband Falkensee
  • Axel Kruschat – Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Brandenburg
  • Inka Thunecke – Bürgerinitiative „Gumtow gegen Tierfabrik“
  • Dr. Wilhelm Schäkel – Bürgerinitiative „Wittstock contra Industriehuhn“
  • Ellen Schütze – Tierschutzverband Brandenburg
19. Februar 2014

Aktionsbündnis-Infoflyer verfügbar

Abbildung des Titelbildes des Infoflyers des Aktionsbündnisses Der aktuelle Infoflyer des Aktionsbündnisses Agrarwende Berlin-Brandenburg liegt wieder in größeren Stückzahlen vor und kann in Stückelungen ab 50 Exemplaren bestellt werden. Dafür einfach eine Mail an info@agrarwen.de mit der Versandadresse und der gewünschten Anzahl schreiben.

Auch als PDF Download (1,9 MB) ist der Flyer ebenso verfügbar.

7. Februar 2014

Bürgerinitiative erfolgreich – Mastanlage verhindert

Große Freude bei der Bürgerinitiative „Wittstock contra Industriehuhn“ – der Antrag für die geplante Hähnchenmastanlage in Alt Daber für 450.000 Tiere wurde von den Investoren zurückgezogen. Damit ist die Arbeit der Bürgerinitiative jedoch noch nicht beendet, da andere Stallanlagen beispielsweise in Groß Haßlow bereits in Bau sind.

Die Bürgerinitiative „Wittstock contra Industriehuhn“ hat sich im November vergangenen Jahres gegründet und erhielt seitdem viel Zulauf und starke Unterstützung. Sie ist ein Träger des Aktionsbündnisses Agrarwende Berlin-Brandenburg.

Mehr Informationen im Artikel der Märkischen Allgemeinen.

20. Januar 2014

Gelungene Premiere: Gemeinsamer Auftritt des Aktionsbündnisses Agrarwende Berlin-Brandenburg auf der „Wir haben es satt“-Demo am 18. Januar 2014

Traktor des Aktionsbündnisses Agrarwende Berlin-Brandenburg bei der Demo "Wir haben es satt"

Der Traktor des Aktionsbündnisses

30.000 Menschen aus der ganzen Bundesrepublik forderten einen Stopp der Agrarindustrie und einen Ausbau der bäuerlichen und umweltverträglichen Landwirtschaft. Mit einem eigenen Wagen führte das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg, direkt nach den über 60 Traktoren, den Demonstrationszug an.

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17. Januar 2014

Pressemitteilung: Passend zur Demo „Wir haben es satt“: Vogelsänger will mehr Massentierhaltung nach Brandenburg holen

Im kürzlich veröffentlichten Interview des Brandenburger Agrarministers Jörg Vogelsänger mit dpa und rbb im Rahmen der Grünen Woche verkündetet er, die Massentierhaltung in Brandenburg aus Gründen des Tierwohls ausbauen und deswegen sogar fördern zu wollen. Dazu erklärt Michael Wimmer, Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL e.V.) und einer der Sprecher des Aktionsbündnisses Agrarwende Berlin-Brandenburg: „Dieses klare Bekenntnis unseres Landwirtschaftsministers lässt uns alle erschauern und fordert uns alle geradezu heraus, diesem Wahnsinn Einhalt zu bieten. Vogelsänger geht der Agrarindustrielobby voll auf Leim und lässt dabei auch noch jegliche Sensibilität vermissen.“

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14. Januar 2014

Die Bürgerinitiative „Wittstock Contra Industriehuhn“ gewinnt an Zulauf

Contra Industriehuhn-1Die erste Infoveranstaltung der BI „Wittstock Contra Industriehuhn“ war ein voller Erfolg. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Heiliggeist-Kirche in Wittstock informierte die BI über die geplanten Hähnchenmastanlagen in der Region Wittstock, unterstützt durch den Vortrag von Agrarexpertin Reinhild Benning (BUND).

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12. Januar 2014

Die Luft in Brandenburg wird besonders durch Massentierhaltungsanlagen belastet

Der MAZ-Artikel „Brandenburgs größte Dreckschleudern“ vom 04.12.2013, berichtet darüber, dass 50 der Betriebe, die maßgeblich zum Schadstoffausstoß in der Region Brandenburg beitragen, „zum Bereich der Intensivtierhaltung [zählen]

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25. Dezember 2013

Die Bürgerinitiative „Wittstock Contra Industriehuhn“ stellt sich vor

Öffentliche Info-Veranstaltung der Bürgerinitiative „Wittstock Contra Industriehuhn“ am 10. Januar 2014 in der Heiliggeistkirche Wittstock. Beginn: 18:30 Uhr. Thema: Industrielle Tierhaltung in der Region Wittstock: Gefahren, Nutzen, Hintergründe.
Alle Einwohnerinnen und Einwohner, die sich den Zielen der Bürgerinitiative anschließen wollen, sind herzlichst willkommen!
Die Mitgliedschaft in der BI ist grundsätzlich kostenlos.
Finden Sie hier den Flyer mit Mitglieds-Antrag und weiteren Informationen.

16. Dezember 2013

Pressemitteilung: Hans-Peter Friedrich (CSU) wird neuer Bundesminister für Landwirtschaft – ein offener Brief

Sehr geehrter Herr Minister Friedrich,

nun liegt es an Ihnen, eine Landwirtschaft zu fördern, die nicht nur der Erzeugung von Lebensmitteln dient, sondern unsere einzigartigen Kulturlandschaften und natürlichen Ressourcen erhält und das gesellschaftliche Leben auf dem Land fördert. In ihrem Koalitionsvertrag hat die große Koalition festgehalten, dass sie „die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung ländlicher Räume besonders fördern“ möchte und sich eine „Landwirtschaft, die ressourcen- und umweltschonend produziert, die Tierwohl, Nachhaltigkeit und Wettberwerbsfähigkeit miteinander verbindet“ zum Ziel gesetzt. Genau dies entspricht auch unseren Erwartungen.

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5. Dezember 2013

Naturschützer schlagen zurück? Eine Richtigstellung

Am 29.11.2013 erschien in der MOZ ein Artikel mit der Überschrift „Lila Kühe und Marmeladenstullen“, auf den Beate Blahy, Vorsitzende des NABU-Regionalverbandes Angermünde, mit einem Leserbrief geantwortet hat. Er wurde am 3.12.13, in der MOZ unter der Überschrift „Naturschützer schlagen zurück“ in Teilen bzw. in Bearbeitung veröffentlicht.

Abgesehen von der reißerischen Überschrift, die geeignet ist, Aggression auszulösen, ist auch durch die Bearbeitung ihres Textes der Inhalt entstellt worden. Deshalb weist sie den Artikel, so wie er veröffentlicht wurde, deutlich zurück. Im Folgenden ist ihre Richtigstellung zu lesen.

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27. November 2013

Neue Schwerpunkte und eine neue Geschäftsführung auf der Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN LIGA Berlin

Berlin, 25. November 2013 Auf der diesjährigen Landesmitgliederversammlung legte die GRÜNE LIGA Berlin die Schwerpunkte ihrer Arbeit für 2014 fest. Im Mittelpunkt stehen die Mitarbeit im Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg, Umweltbildung sowie die Unterstützung des Berliner Energietisches. So soll nach dem gescheiterten Volksentscheid die Energiewende in Berlin vorangetrieben werden.

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19. November 2013

Demo in Klausdorf gegen industrielle Massentierhaltungsanlagen

© Carsten Preuß

© Carsten Preuß

„Wer Tiere quält, wird nicht gewählt!“, „Tourismus statt Tierfabrik“, „Haben Sie heute schon Antibiotika gegessen?“ – mit diesen und anderen Transparenten machten am Samstag, den 16.11.2013, in Klausdorf rund 200 Einwohner auf ihre Anliegen aufmerksam.

Sie demonstrierten gegen industrielle Massentierhaltungsanlagen in der Region und machten eindrucksvoll deutlich, dass sie sich für eine gesunde Umwelt, für sanften Tourismus und für gesunde Lebensgrundlagen sowie für einen sauberen Mellensee einsetzen. Veranstalter war die Bürgerinitiative „Keine Schweinemastanlage“ in Am Mellensee.

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17. November 2013

Berlin21: Soziale Stadt – bewusst integrativ gestalten!

Welche Problemlagen gibt es? Welche Ideen, Maßnahmen und Konzepte existieren, um eine sozial integrative Stadtentwicklung voranzutreiben, die auch benachteiligte Bevölkerungsgruppen nicht ausschließt, sondern zum Teil einer Problemlösung macht?

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15. November 2013

Wem gehört das Land? „Landgrabbing“ in Brandenburg

Donnerstag, 21. November 2013, 18:30 Uhr
Hochschule für Nachhaltige Entwicklung, Alfred-Möller-Straße 1, 16225 Eberswalde

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14. November 2013

In eigener Sache: Videos der Vorträge online

Ein großer Teil der Redebeiträge des Fachforums „“Ökolandbau und Naturschutz” sind jetzt auf dem Youtube-Kanal des Aktionsbündnisses Agrarwende Berlin-Brandenburg online. In den kommenden Tagen werden auch noch die fehlenden Referate ergänzt. Eine Dokumentation des Fachforums mit Reden, Fotos und Videos sind auch auf dieser Webseite zu finden.

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13. November 2013

Einladung zum Pressefrühstück der BI „Dörfergemeinschaft Steinhöfel gegen Hähnchenfabrik“

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiter, Unterstützer und Freunde!

Ein Jahr ist vergangen, seit uns die Nachricht die Ruhe raubte, dass eine „Hähnchenfabrik“ in unserer unmittelbaren Umgebung entstehen soll. Seit dem haben wir uns sehr engagiert, Fakten gesammmelt, Gespräche geführt, Untertützer gesucht, protestiert, geradelt, vernetzt und viele Nachbarn und Mitbürger zum Mittun eingeladen.

Jetzt möchten wir Sie zu einem Pressefrühstück einladen, dass am 19.11. 2013, 11.00 Uhr in Sichtweite der geplanten Anlage, in der Gemeinde Steinhöfel im Ortsteil Buchholz, Buchholzer Dorfstr. 3 (Familie Ihm) stattfinden soll.

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12. November 2013

6. Gemeinsamer Naturschutztag

Am Samstag, 16.11.2013, findet in der Zeit von 09.30 bis 14.00 Uhr in der Gemeinde Groß Kreutz (Havel), OT Götz, im Zentrum für Gewerbeförderung, am Mühlenberg 15, der 6. Naturschutztag statt.

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12. November 2013

Demo in Klausdorf

Am Samstag, den 16.11.2013 ab 10.00 Uhr ruft die Bürgerinitiative „Keine Schweinemastanlage in Klausdorf“ zur Demo auf. Treffpunkt ist das Hotel Morada, Heidekamp/Ecke Zossener Str., 15838 Am Mellensee im Ortsteil Klausdorf.

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